Gutschein über einen Paragliding-Tandemflug

  • Paragliding bei Hochdruck

    Von Hochdruckwetter spricht man per Definition, wenn der Luftdruck auf Meereshöhe höher als 1013 Hektopascal ist. Im europäischen Sommer ist Hochruck in der Regel mit schönem Wetter verbunden. In einem Hochdruckgebiet sind die Druckunterschíede normalerweise eher niedrig (Das kann man an den großen Abständen zwischen den „Luftdrucklinien“ (Isobaren) auf der Wetterkarte sehen.). Dies bedeutet, dass der Wind eher schwach weht, was für uns Gleitschirmflieger eine gute Voraussetzung für schöne Flüge ist.

    Da schönes Wetter auch Sonnenschein bedeutet, finden wir beim Paragliding unter Hochdruckeinfluss auch oft gute Thermik an den Berghängen vor und können so lange Flüge genießen. Der Wind weht bei Hochdruckeinfluss in unseren Breiten meist aus östlichen Richtungen, wird aber oft am Alpenrand vom „bayerischen Wind“ und in den Alpen von den lokalen Talwindsystemen  überlagert.
    Aufgrund der relativ geringen Luftdruckunterschiede ist dieser Ostwind für Gleitschirmflieger oft im fliegbaren Bereich. Wird der Ostwind stärker, kann es entlang des Alpenrandes -in Verbindung mit dem bayerischen Wind- zum sog. „Leitplankeneffekt“ kommen, welcher den Wind so weit verstärkt, dass der Grenzbereich des Fliegbaren mit dem Gleitschirm erreicht werden kann.
    Ein erfahrener Tandempilot kennt die aktuellen Bedingungen und wird eine zuverlässige und sichere Startentscheidung für einen Tandemflug mit dem Gleitschirm treffen.

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