Gutschein über einen Paragliding Tandemflug

  • Wann kann man Gleitschirm fliegen?

    Für Gleitschirmflieger (gerne auch Paragleiter genannt) ist der Begriff „Schönwetterflieger“ eher eine Beschreibung als ein Schimpfwort. Bei schlechtem Wetter (Regen, Schneefall, Sturm, Nebel Gewitter usw.) muss der Gleitschirm als Fluggerät im Packsack und Passagier und Pilot am Boden bleiben.

    Einmal davon abgesehen, dass es keinen Spaß macht, Patschnass unter dem Paraglider zu hängen; die Nässe kann die Flugeigenschaften des Gleitschirms negativ beeinflussen und das Fliegen dadurch sogar gefährlich werden lassen. Deswegen bedeutet schlechtes Wetter besonders für Tandemflüge ein klares „no go“.
    Von besonderer Bedeutung ist auch der Wind. Da der Gleitschirm ein relativ langsames Fluggerät ist, kann er bei Windstärken ab ca. 30 km/h eventuell nicht mehr sicher gesteuert werden. Besonders, weil ein  „normaler Wind“ von 30 km/h in unseren Breiten immer mit Böen verbunden ist, die deutlich schneller sein können. Hier würde der Gleitschirm nicht mehr vorwärts fliegen können und wäre so ggf. nicht mehr in der Lage, einem Hindernis auszuweichen. Solche Windstärken treten durchaus schon auf, wenn der Wetterbericht im Radio oder Fernsehen von „mäßigem“ Wind spricht.

    Eine besondere Bedeutung hat das Phänomen „Föhn“ für das Paragliding. Bei „Föhn ist es zwar schön“, aber der Gleitschirm bleibt dennoch am Boden. Warum dies so ist, erfahren Sie auf unserer Seite zum Thema Föhn.
    Herannahende Fronten sind ebenfalls Wettererscheinungen, die genau beobachtet werden müssen. Auch zu diesem Thema haben wir eine gesonderte Seite für Sie erstellt.

    Bestes Flugwetter stellt sich bei stabilen Hochdrucklagen ein. Der überregionale Wind ist schwach und wird bodennah von den regionalen Windsystemen, wie z.B. dem bayerischen Wind, überlagert. Im den Sommermonaten scheint bei diesen Wetterlagen die Sonne und Wolken bilden sich aufgrund von Thermik und zeigen uns deren Position freundlicherweise an.

    Der Pilot beobachtet das Wetter ständig und wird auch dessen zukünftige Entwicklung im Auge behalten. Er kennt die aktuellen Vorhersagen und kann die Anzeichen vor Ort interpretieren. Nicht, dass beim Start noch alles passt, aber während des Fluges dann Änderungen eintreten, die die Freude des Fluges für den Passagier trüben können.

    Die von mein-traumflug.com ausgesuchten Tandempiloten haben das Wissen und die Erfahrung, um die Wetter- und Windsituation vor Ort richtig einzuschätzen. Sicherheit geht vor! Wenn der Pilot Zweifel hat, ob der Tandemflug mit dem Gleitschirm sicher durchgeführt werden kann, wird er im Interesse des Passagiers nicht starten.
    Natürlich kann der Flug dann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

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