Gutschein über einen Paragliding Tandemflug

  • Die Geschichte des Gleitschirmfliegens

    Der Traum vom Fliegen ist zwar mindestens so alt wie die Menschheit, aber die physikalischen Grundlagen des Gleitschirmfliegens wurden erst in der Mitte des letzten Jahrhunderts, in den 1950er und 1960er Jahren, von US-Forschern auf der Suche nach leistungsfähigeren Sicherheitssystemen für die Raumfahrt entwickelt.

    Zu Grunde liegt die Aufgabe, mit einem textilen und nicht formstabilen Material (faltbar, kann in kleine Taschen gepackt werden) eine Tragflächenform zu schaffen, die nicht nur einen verlangsamten (vertikalen) Fall bedeutet, sondern auch den (horizontalen) Flug „nach vorne“ und das Steuern der Flugrichtung ermöglicht.

    Vom Fallschirmspringen zum Gleitschirmfliegen (oder Paragliding)

    So richtig in Schwung kam das Gleitschirmfliegen, als 1978 einige französische Fallschirmspringer damit begannen, vom „Berg zu springen“, um sich bei ihrem Training für Ziellandewettbewerbe die teuren Flüge zu sparen.
    Springt man „von einem Berg ab“, ist es natürlich sehr wichtig, im Flug auch eine gewisse Strecke zurück zu legen, denn die wenigsten Berge bieten entsprechende Steilhänge für einen reinen Fall nach untern. Das Gleiten, oder die Gleitleistung, wurde immer wichtiger.

    Die ersten Schirme hatten eine Gleitleistung von 3:1 aufzuweisen. Aus 300 Höhenmetern konnte man 100 Meter weit fliegen. Heutzutage nennen wir Flieger das auch gerne „eine Gleitleistung von eins zu Stein“.

    Zum Vergleich:
    Aktuelle Schirme weisen heute eine Gleitleistung von 1:8 (oder sogar mehr) auf. Mann kann also mit einer Höhe von 100 m bis zu 800m weit fliegen.

    Paragliding boomt

    In den 80er Jahren wurde Gleitschirmfliegen immer beliebter und der technische Fortschritt nahm ein rasantes Tempo auf. Neben der Verbesserung der Gleitleistung stand natürlich schon immer die Optimierung der Sicherheit im Fokus der Entwickler. Und dies nicht nur bei den Schirmen selbst, sondern z.B. auch bei den Gurtzeugen, den „Sitzen“ in welchen der Pilot und ggf. der Passagier unter dem Gleitsegel hängen.

    Heute ist der Gleitschirm oder Paragleiter nicht nur das Fluggerät, mit welchem man am einfachsten und unkompliziertesten in Luft kommt, er ist auch ein sehr sicheres Flugsportgerät. Kein anderer Flügel kann sich bei Störungen und Turbulenzen im Extremfall einfach mal „zusammenfalten“ und ist in Sekundenschnelle wieder im flugfähigen und steuerbaren Zustand.

    Allein in Deutschland betreiben mehr 30.000 Menschen Paragliding oder Gleitschirmfliegen als Flugsport. Dachverband für die Gleitschirm- und Drachenflieger ist der Deutsche Hängegleiter Verband (DHV).

     Der größte Sicherheits- und Risikofaktor zugleich ist aber der Pilot. Der Ausbildungsstand, die Erfahrung und das Können des Piloten sowie, besonders bei Flügen mit dem Tandem / Doppelsitzer, dessen Verantwortungsbewusstsein sind die entscheidenden Faktoren für die Sicherheit beim Paragleiten.

    Aus diesem Grund suchen wir bei mein-traumflug.de sehr gewissenhaft die Piloten aus, an welche wir die auf dieser Seite gebuchten Flüge vermitteln. Wir sind selbst leidenschaftliche und erfahrene Piloten und sehen sehr schnell, welcher Pilot vermeidbare Risiken eingeht oder nicht die von uns geforderte Qualifikation mitbringt.

Alle Urheberrrechte geschützt!