Gutschein über einen Paragliding Tandemflug

  • Paragliding Garmisch-Partenkirchen (Alpspitze, Kreuzeck, Wank)

    Bild: Markt Garmisch-Partenkirchen

    Paragliding / Gleitschirmfliegen in Garmisch-Partenkirchen (Alpspitze, Kreuzeck, Wank)

    Hinweis!
    Bis 2014 konnten Gutscheine von Mein-Traumflug auch in Garmisch-Partenkirchen einglöst werden. Nachdem unser Vertragspilot sich beruflich andersweitig orientierte, bemühten wir uns zunächst Ersatz zu finden, was aufgrund der rechtlichen und regulatorischen Situation in Garmisch-Partenkirchen nicht gelang.
    Das Traumflugteam überprüft regelmäßig, für welche Fluggebiete im Interesse unserer Kunden Kooperationspartner (Flugschulen oder Tandemunternehmen) gesucht werden sollen. Die Bewertung der Gesamtsituation in Garmisch-Partenkirchen hat zu dem Entschluss geführt, die Suche nach einem Vertragspartner vor Ort nicht mehr voranzutreiben.
    Den letztlich ausschlaggebenden Grund für diese Entscheidung dürfen wir an dieser Stelle leider nicht anführen. Der Geländehalter und die ortsansässigen Tandemunternerhmen teilen unsere Sicht der Dinge nicht und haben mit langwierigen und kostenintensiven Klagen gedroht.
    Der Mein-Traumflug-Vorteil ist, dass unser Gutschein in vielen verschiedenen Fluggebieten eingelöst werden kann, die sehr gute Bedingungen für Tandemflüge mit dem Gleitschirm bieten.
    Wir empfehlen alternativ die attraktiven Fluggebiete in der Nähe, z.B. in der benachbarten Tiroler Zugspitzarena, am Brauneck bei Lenggries oder am Tegelberg bei Füssen.

    Garmisch-Partenkirchen ist zu recht einer der prominentesten Orte in den bayerischen Alpen, an welchem man Paragliding auch gleich von drei verschiedenen Bergen aus betreiben kann.
    Genau genommen sind es ja die beiden Orte Garmisch und Partenkirchen, die immer noch ein wenig ihrer Eigenständigkeit nachtrauern. Diese ging 1935 im Zuge der Vorbereitungen der olympischen Winterspiele von 1936 auf Druck der NSDAP verloren.

    Wikipedia beschreibt die Lage von „Garmisch“ wie folgt:
    Garmisch-Partenkirchen liegt inmitten eines weiten Talkessels am Zusammenfluss der aus Tirol kommenden Loisach und der im Wettersteingebirge entspringenden Partnach, zwischen Ammergebirge im Nordwesten, Estergebirge im Osten und Wettersteingebirge – mit Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, im Süden. Garmisch war während der letzten Eiszeit – der Würmeiszeit – mit einer Eisdecke von ca. 1700 m über NN überzogen.

    Tatsächlich ist die Zugspitze der alles dominierende Berg hoch über Garmisch-Partenkirchen. Leider gibt es keine „normale“ Möglichkeit für einen Start mit dem Gleitschirm von der Zugspitze selbst und einer Landung in Garmisch-Partenkirchen. Bei perfekten Bedingungen ist an wenigen Tagen im Jahr ein Start am Zugspitzgipfel mit Landung auf der Südseite der Zugspitze möglich. Der etwa einstündige Weg von der Bergstation zum Startplatz setzt allerdings alpine Erfahrung und Trittsicherheit voraus!
    Aber auch beim Paragliding nach einem Start z.B. am Osterfelder (an der Bergstation der Alpspitzbahn) oder dem Wank ist ein Gleitschirmflug im Umfeld dieses einmaligen Berges eines der größten Erlebnisse, dass man sich in dieser Region gönnen kann.
    Bei einem Thermikflug besteht bei guten Bedingungen sogar die Möglichkeit so hoch aufzusteigen, dass man sich den Gipfel der Zugspitze und die ganzen „Sandalentouristen“ von oben anschauen kann. Allerdings sollte der Blick nicht zu lange nach unten gerichtet sein. Dafür ist das Panorama bei diesem sensationellen Paragliding-Erlebnis viel zu wundervoll.

    Leider gibt es aber auch eine Schattenseite beim Gleitschirmfliegen in Garmisch-Partenkirchen: Den Talwind! Dieser bläst immer dann mit sehr kräftigg durch das Tal, wenn die Sonne die steilen Bergflanken der Alpen bescheint und dort für die bei den Gelitschirmfliegern so beliebte Thermik sorgt (weitere Hintrundinfos finden Sie hier).
    Dieser Talwind kann besonders bei der Landung besondere Vorsicht und Konzentration erfordern ….. Dies istvielleicht auch ein Grund, warum in Garmisch, trotz der an sich traumhaften Bedingungen, wesentlich weniger Flugbetrieb herrscht, als z.B. am Tegelberg, dem Brauneck oder am Tegernsee.

    Bild: Markt Garmisch Partenkirchen

    Bild: Markt Garmisch Partenkirchen

    Paragliding am Wank

    Der Wank liegt im südwestlichen Zipfel des Estergebirges, welches Sie schon auf der Fahrt nach Garmisch-Partenkirchen aus Norden eine ganze Weile begleitet hat. Eine Bergbahn bringt den Gleitschirmflieger bequem auf die Höhe von fast 1.800m. Dieser Berg bietet sich für Starts mit dem Gleitschirm bei Wind aus südlichen und westlichen Richtungen an, was ihn relativ selten befliegbar macht. Wind aus Süden ist oft schon nahe am geäfhrlichen Föhn und Westwind gibt es im Sommer normalerweise nur an Tagen mit schlechtem Wetter.
    Im Sommer sorgt der bayerische Wind allerdings meist ab Mittag für Seitenwind, weshalb die Starplätze am Osterfelderkopf oder dem Kreuzeck immer als Alternative berücksichtigt werden müssen.

    Gleitschirmfliegen an einem sonnigen Herbsttag am Wank in Partenkirchen

    Gleitschirmfliegen an einem sonnigen Herbsttag am Wank in Partenkirchen

    Hat man die tolle Aussicht vom Gipfel des als Panoramaberg zu recht beworbenen Wank auf das Werdenfelser Land, das Wettersteingebirge  und das Karwendel zu genüge genossen und startet zum Paragliding von diesem Berg, eröffnen sich weitere landschaftliche Highlights während des Fluges hoch über Garmisch-Partenkirchen.
    In den Sommermonaten bietet sich dem Gleitschirmflieger hier auch nach der Landung ein besonderer Genuss an. Da der eigentliche Landeplatz im Tal wegen des zu gefährlichen Talwindes im Sommer gesperrt ist, liegt der Sommerlandeplatz direkt beim Ausflugslokal „Gschwandtner Bauer“. Noch nie hat eine urige Brotzeit und ein kühles (Lande)Bier so lecker geschmeckt, wie nach einem Flug mit dem Gleitschirm vom Wank bei Garmisch-Partenkirchen! Nur leider kauft man sich diese relativ windgeschützte Idylle mit einem relativ langen Rückweg, teilweise zu Fuß.

    Blick vom Osterfelderkopf auf den Wank

    Blick vom Osterfelderkopf auf den Wank
    Foto: Karin-Rebecca Baum

    Paragliding am Osterfelderkopf

    Auf den Osterfelderkopf (von Insidern auch einfach nur „Osterfelder“ genannt) führt vom Westen Garmisch-Partenkirchens aus die Alpspitzbahn hinauf. Die Alpspitze selbst erhebt sich noch einmal rund 600m in südlicher Richtung über dem Osterfelderkopf. Neben Paragliding ist besonders Klettern eine beliebte Beschäftigung an diesem interessanten Berg. Einige sehr spannende Klettersteige sind von der Bergstation der Alpspitzbahn schnell erreichbar.
    Eine recht neue ist Attraktion ist die Aussichtsplattform Alpspix. Aber selbst dieser spektakuläre Ausblick kann mit den Eindrücken, die man vom Paragliding mitnimmt, nicht einmal annähernd mithalten.
    Der Flug mit dem Gleitschirm startet auf rund 2.000m Höhe meist von einer Wiese, die im Winter als Skipiste genutzt wird. Das Gelände ist sehr angenehm zum Starten, da man schon nach ein paar wenigen Schritten einfach so abhebt. Dennoch ist der Hang nicht übermäßig steil.
    Paragliding am Osterfelder bedeutet fliegen in bereits sehr hochalpinem Gelände. Die deutlich über 2.000m hohen Gipfel des Wettersteingebirges sind „zum Greifen nahe“ und mit der entsprechenden thermischen Unterstützung kann sogar über diese Gipfel hinaus geflogen werden. Dann erschließt sich ein extrem beeindruckendes Panorama, wie man es beim Paragliding in Deutschland nur hier genießen kann. Natürlich ist ein Thermikflug in dieser Landschaft die empfehlenswertere Variante. Aber gerade der Osterfelderkopf bietet auch für reine Gleitflüge tolle Möglichkeiten, da der Höhenunterschied zwischen Start- und Landeplatz mit rund 1.300m um rund die Hälfte größer ist, als in den meisten anderen Fluggebieten. Hinzu kommt natürlich, dass Paragliding in Garmisch-Partenkirchen schon allein landschaftlich ein besonderes Highlight ist!

    Gleitschirmflieger sollten sich im Vorfeld bei den lokalen Piloten über die Situation am Landeplatz informieren!

    Blick vom Osterfelderkoppf über Garmisch-Partenkirchen auf das Loisachtal.

    Blick vom Osterfelderkoppf über Garmisch-Partenkirchen auf das Loisachtal.
    Bild: Karin-Rebecca Baum

    Paragliding am Kreuzeck

    Die Bergstation der Kreuzeckbahn bietet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen und als Aussichtsberg  mit tollem Blick über Garnmisch-Partenkirchen, den Kramer und das Estergebirge an. Für das Paragliding steht dieser Berg klar im Schatten des Osterfelderkopfes, der wegen seiner größeren Starthöhe normalerweise die erste Wahl für Flüge mit dem Gleitschirm sein wird.

    Der große Höhenunterschied, die beeindruckende Bergwelt und der ganz eigene Charakter der Marktgemeinde schaffen ein einmaliges Umfeld für ein unvergessliches Paraglidingerlebnis!
    Mit einer Ferienwohnung in Garmisch-Partenkirchen trennen Sie nur wenige Kilometer von nächsten Startplatz.

    Blick auf die Startplätze am Osterfelder

    Blick auf die Startplätze am Osterfelder
    Foto: Karin-Rebecca Baum

    Welche Risiken bestehen beim Gleitschirmfliegen?

    Die Einschätzung von Risiken ist immer subjektiv und gibt hier die persönliche Einschätzung der verantwortlichen von Mein-Traumflug wieder. Ebenso wie die Schlussfolgerungen, welche wir aus dieser Einschätzung ziehen.
    Aus unserer Sicht beinhaltet jeder Flugsport ein für diese Sportart typisches Restrisiko, welches sich auch bei größter Sorgfalt niemals zu 100% ausschalten lässt.
    Aus unserer Verantwortung unseren Kunden gegenüber empfinden wir es grundsätzlich als unsere Pflicht, unnötige zusätzliche Risiken zu vermeiden.

    Der mein-traumflug.com – Vorteil:
    Sie können einen Paragliding-Tandemflug  in Form eines Gutscheines verschenken, ohne den/die Beschenkte(n) auf ein Fluggebiet festzulegen. Sollte der Beschenkte z.B. im Allgäu, in Lenggries oder am Tegernsee fliegen wollen, kann er sich kurz vor dem Flug entscheiden, wo er seinen Gutschein einlösen möchte. Die Auswahl an Fluggebieten für Tandemflüge mit dem Gleitschirm ist groß.

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