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  • Auf 3.000m über dem Tegernsee

    Verfasst am 20. Juli 2013 von in Kategorie Allgemein With | Keine Kommentare

    In dieser Woche berichteten unsere Piloten am Tegernsee von einem ganz besonderen und recht seltenen Ereignis. Bedingt durch verschiedene Faktoren kam es in dieser Woche zu einer sehr intensiven Ausbildung des Phänomens „Umkehrthermik“.

    Normalerweise entsteht Thermik dadurch, dass sich die Berghänge stärker aufheizen als der Talgrund. Wir erläutern dies hier näher. Abends kühlen die Berghänge schneller aus als der Talgrund und die relativ kalte und dadurch schwere Luft fließt die Hänge hinab in das Tal (Bergwind). Oft liegt am Talgrund noch relativ warme Luft, unter welche sich der Bergwind nun darunter schiebt. Die Warmluft löst sich ab und steigt, wie sonst die Thermik am Hang, nach oben. Da die Thermik in diesem Fall über dem Tal entsteht spricht man von „Umkehrthermik“. Meist ist diese Thermik sehr sanft und erlaubt sehr gemütliches und komfortables „oben bleiben“ ohne die sonst üblichen Turbulenzen.

    Die Umkehrthermik ließ in dieser Woche lange abendliche Flüge über dem See ohne Höhenverlust zu. An einem Tag stiegen die Gleitschirme über dem See sogar noch einmal bis auf 3.000m und die Passagiere von späten Tandemflügen erhielten einen „unverhofften Bonus“ auf ihren Flug, den sie sicher nicht so schnell vergessen werden…. .


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